Krimi des Monats Dezember: Kwei Quartey: Trokosi
Krimi des Monats: Kwei Quartey: Trokosi. € 15,50
Die junge Medizinstudentin Gladys, die die Landbevölkerung von Ghana über AIDS aufklärte, wird stranguliert im Busch von Ketanu aufgefunden. Inspector Darko wird zum Ermittler in dem Mordfall bestimmt, da er aus diesem Dorf stammt und den örtlichen Dialekt beherrscht. Nur widerwillig verlässt er die Hauptstadt Accra, seine Frau und den herzkranken Sohn. Denn er fürchtet sich vor der Voltaregion, in der seine Mutter vor vielen Jahren spurlos verschwand. Und er macht eine unglaubliche Entdeckung: Noch immer verlangt der örtliche Priester eines Heiligtums von den Familien des Dorfes ein grausames Opfer. Sie müssen ihm eine jungfräuliche Tochter als Ehefrau überlassen. Dass er alle sogenannten "Götterbräute", die Trokosi, wie Sklavinnen hält, ist nur einer der Abgründe, in die der zunehmend orientierungslose Darko blickt ...
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Meine Meinung: Der Krimi überzeugt mit spannender Handlung, eingebettet in afrikanische / ghanesische Kultur voll Magie und Zauber und einem sympathischen Ermittler einerseits. Andererseits thematisiert der Autor aber auch die komplexe und tabuisierte Situation der wie Sklavinnen gehaltenen Trokosi und ihr schlimmes Schicksal in einer von Zauberglauben dominierten Gesellschaft.
Mehr zu Trokosi auf wikipedia
Die junge Medizinstudentin Gladys, die die Landbevölkerung von Ghana über AIDS aufklärte, wird stranguliert im Busch von Ketanu aufgefunden. Inspector Darko wird zum Ermittler in dem Mordfall bestimmt, da er aus diesem Dorf stammt und den örtlichen Dialekt beherrscht. Nur widerwillig verlässt er die Hauptstadt Accra, seine Frau und den herzkranken Sohn. Denn er fürchtet sich vor der Voltaregion, in der seine Mutter vor vielen Jahren spurlos verschwand. Und er macht eine unglaubliche Entdeckung: Noch immer verlangt der örtliche Priester eines Heiligtums von den Familien des Dorfes ein grausames Opfer. Sie müssen ihm eine jungfräuliche Tochter als Ehefrau überlassen. Dass er alle sogenannten "Götterbräute", die Trokosi, wie Sklavinnen hält, ist nur einer der Abgründe, in die der zunehmend orientierungslose Darko blickt ...Buch kaufen
Meine Meinung: Der Krimi überzeugt mit spannender Handlung, eingebettet in afrikanische / ghanesische Kultur voll Magie und Zauber und einem sympathischen Ermittler einerseits. Andererseits thematisiert der Autor aber auch die komplexe und tabuisierte Situation der wie Sklavinnen gehaltenen Trokosi und ihr schlimmes Schicksal in einer von Zauberglauben dominierten Gesellschaft.
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edogawa - 30. Nov, 17:42
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Bei Val MacDermids "Nacht unter Tag" handelt es sich um einen stand-alone Krimi mit dem sympathischen Ermittler-Duo Karen Pirie und Parhatka. Besonders DI Karen Pirie ist eine starke Persönlichkeit, eigensinnig, willensstark, geradlinig, nicht kompromissbereit, ist es ihr in der Vergangenheit sogar gelungen ihren ehemaligen Chef wegen 3-fachen Mordes hinter Gitter zu bringen, was ihr innerhalb der schottischen Polizei nicht nur Sympathien eingebracht hat.
Vertraue niemandem, aber bring die anderen dazu, dir zu vertrauen. Dann beute sie nach Strich und Faden aus. Mit diesem Lebenskonzept hat es Gigi Vianello, gutaussehend, charmant, skrupellos, schon weit gebracht. In seinem Gourmet-Restaurant auf Sardinien serviert er nur die allerbesten Speisen und ist der Held aller Frauen. Doch das große Geld verdient er im internationalen Handel mit manipulierten, minderwertigen oder chemisch verseuchten Lebensmitteln. Mit weltmännischer Strategie und Raffinesse gelingt ein perfektes Doppelleben bis ausgerechnet eine Frau sein Lügengebäude ins Wanken bringt. Zwei mehrfach preisgekrönte und hochgelobte Krimiautoren jetzt erstmals als Team.
Moskau 1956. Leo Demidow ist nicht zu beneiden. Die Existenz seines Morddezernats wird von offizieller Stelle geleugnet; er darf bestenfalls verdeckt ermitteln. Für seine alten Kollegen vom KGB ist er ein Verräter. Und seine Adoptivtochter Zoya hasst ihn so sehr, dass sie ihn am liebsten töten würde. Vergeblich kämpft Leo um ihre Zuneigung. Für sie bleibt er der Mann, der ihre Eltern auf dem Gewissen hat... Doch es kommt noch schlimmer: Zoya wird gekidnappt. Wieder ist es Leos Vergangenheit, die sich bitter rächt. Will er das Mädchen wiedersehen, muss er einen Gefangenen aus Kolyma befreien, dem berüchtigtsten aller sibirischen Lager. Leben gegen Leben - das ist die simple Logik der Entführer. Leo hat den Mann vor sieben Jahren dorthin gebracht, Leo soll ihn auch wieder herausholen. In seiner Verzweiflung lässt er sich als Gefangener nach Kolyma einschleusen. Doch schon am ersten Abend wird er erkannt, und die Häftlinge beschließen, sich grausam zu rächen...
Nippon noir – provokant, abgründig, diabolisch
Sommer in Paris. Grégoire und Vincent, zwei halbwüchsige Kleinkriminelle, klauen einem alten Mann die Tasche, deren Inhalt sie erschaudern lässt: vier Haarbüschel, ein Tierschädel, seltsame Bücher über Zauberei, eine Polizeimarke, ein Flakon mit einer dunkelbraunen Flüssigkeit, eine Filmdose mit Zahnsplittern und 30.000 Francs. Am nächsten Morgen wird Vincent erstochen aufgefunden - auf seinem Körper das Mal eines roten Widderkopfes, das Adamsberg auf die Spur eines rituellen Serienmörders setzt. Auch Grégoire schwebt in Gefahr, doch anstatt sich den Bullen anzuvertrauen, versteckt er die Tasche und schnüffelt ihrem Besitzer auf eigene Faust hinterher. Wann wird der "Widder" wieder zuschlagen?
Leise rieselt der Schnee. Es ist kalt im Norden Europas, eiskalt.
Ein neuer Fall für Barbarotti.
"Ein fantastisches Debüt, fesselnd, psychologisch hintergründig, beklemmend atmosphärisch." The Times